Die German Doctors sind seit 1983 auf den Philippinen basismedizinisch im Einsatz.
Zunächst in den Slums von Manila und Cebu, schließlich auf Mindanao und heute nur noch auf Mindoro und Luzon.
Die Erreichbarkeit medizinischer Hilfe hat sich in den Großstädten verbessert, so dass inzwischen Hauptschwerpunkt der Arbeit der German Doctors die Versorgung marginalisierter Bevölkerungsteile in sog. GITAs, abgelegenen Regionen, Schwerpunkt ist. Um Nachhaltigkeit zu gewährleisten, ist neben der basismedizinischen Betreuung die Ausbildung lokaler Gesundheitskräfte, sog. CHVs Hauptanliegen geworden.
Neben chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck und COPD wie Asthma besteht hier eine große Tuberkuloseinzidenz, zusätzlich Unter- und Mangelernährung sowie Schilddrüsenerkrankungen. Auch Parasitosen und Wurmerkrankungen kommen häufig vor.
Seit Beginn des Engagements der German Doctors auf den Philippinen wurden hier insgesamt 588 Einsätze durchgeführt, pro Jahr finden 31000 Behandlungen statt und 325 Gesundheitskräfte konnten ausgebildet werden.
Jedes Team besteht aus einem Fahrer, einer Pharmaziehelferin, einer Übersetzerin und einer Aufnahmeassistentin.
Die Philippinen liegen im sog. Taifungürtel, in einem klimatisch vulnerablen Gebiet. Wirbelstürme, Fluten, Erdrutsche und auch Erdbeben bedrohen die mühsam aufgebaute Existenz der hier überwiegend von der Landwirtschaft lebenden Farmer.
Im November 2024 haben 4 Wirbelstürme den Norden Luzons schwer getroffen.